St. Trudpert im Münstertal
Um 640 kam der irisch-schottische Missionar Trudpert ins Münstertal und baute sich eine Einsiedlerzelle. Daraus entwickelte sich ein Benediktinerkloster, das bis 1806 bestand.
Die über tausendjährige klösterliche Tradition wird heute von den St.-Josef-Schwestern fortgesetzt, die sich dem christlichen Sozialdienst gewidmet haben. Die Klosteranlage gilt als eines der bedeutensten sakralen Bauwerke im südwestdeutschen Raum.
In der noch weitgehend erhaltenen barocken Klosteranlage sind heute ein Generalmutterhaus der "Schwestern vom Heiligen Joseph" und eine Bildungsstätte untergebracht.
Die frühere Klosterkirche (heute Pfarrkirche) mit ihrem wuchtigen Zwiebelturm entstand ab 1715. Reste des im Dreißigjährigen Krieg weitgehend zerstörten Vorgängerbaus wurden in den Neubau integriert. Architekt war der berühmte Vorarlberger Baumeister Peter Thumb.
Text mit freundlicher Genehmigung von:
schwarzwald.net