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aktueller Regen-Radar
Wissenswertes
Das Regenradar ist das einzige Messmittel zur flächendeckenden Niederschlagsmessung. Während Niederschlagsbeobachtungen stets nur Punktmessungen in einem räumlich und zeitlich ablaufenden Niederschlagsereignis sind, erlauben Radarinformationen eine flächendeckende Wetterüberwachung. Kombiniert man die Radarbilder verschiedener Standorte, so erschließen sich weitere Möglichkeiten der Wettervorhersage.
Ein Wetterradar besteht aus einer Antenneneinheit, einem Sender und einem Empfänger und der zugehörigen Rechentechnik. Die Antenne des Radarsystems strahlt einen auf ca. 1° gebündelten, elektromagnetischen Puls ab. Niederschlagsteilchen streuen diese Energie und reflektieren sie zur Antenne zurück. Die Stärke des Echos liefert Hinweise auf die Größe und Beschaffenheit des Niederschlagsteilchens. Neben der Intensität der rückgestreuten Signale erfassen die Radaranlagen die mittlere radiale Geschwindigkeit der Niederschlagsteilchen. Nach der Digitalisierung der Signale verarbeiten der Signalprozessor und der Radarrechner die Daten weiter. Der Radarrechner steuert und überwacht das gesamte System. Die Kombination aus den an den Niederschlagsstationen gemessenen Werten mit der flächendeckenden Niederschlagserfassung der 16 Wetterradar-Stationen liefert stündliche Niederschlagshöhen für jeden Quadratkilometer in Deutschland. Die Daten werden auch von den Hochwasservorhersagezentralen genutzt. |
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